Edi`s Seite für historische Rundfunktechnik

Seite
Menü
News
Sie sind hier:   Startseite > Kontakt und Höflichkeit

Kontakt und Höflichkeit

Kontakt + Ein Wort zur Höflichkeit

Mailadresse: edi-mv(at-Zeichen)web.de

Der Ton  in Foren und Mails hat sich im Internet- Zeitalter sehr verändert.
Leider nicht zum Guten.
Als man noch Karten und Briefe per Hand schrieb, überlegte man sich, wem man schreibt, und wie man diese Person anspricht, man nahm sich Zeit für den Inhalt.
Das ist heute fast vorbei.
Leider muß ich diese Sachen hier schreiben- es geht nicht anders.

 Bitte beachten:

1.
Eine E- Mail ist ein Brief.
Man redet in Briefen grundsätzlich fremde Leute in der "Höflichkeitsform" ("Sie- Anrede") an, egal, ob man irgendwelche Gemeinsamkeiten hat.
Ich tue das niemals anders, und erwarte dies genau so.
Das Gegenteil ist widerlich, wie ein aufdringlicher Angetrunkener in der Kneipe oder im Park.
Ich bin niemandes "Kumpel".
Punkt.
Wem das nicht gefällt... der mag sich so in SEINEN Kreisen benehmen.

Es gibt nicht wenige Leute, die extrem aggressiv werden, w
eil Sie nach den Duzen den Angesprochenen als "Kumpel" in der Pflicht sehen, genau so zu helfen, wie sie sich das vorstellen, und wenn dieser das nicht tut, kommt es zu Beschimpfungen und sogar... Drohungen !

"Kumpel- Mails" werde ich nur noch mit einem Hinweis auf diese Seite beantworten.

2.
Eine gute Rechtschreibung sollte eigentlich selbstverständlich sein.

Wer nicht mal einige Minuten Sorgfalt für einen Brieftext aufbringt, wird auch keine Sorgfalt bei Reparaturen/ Restaurationen aufbringen.
Ich kann  auch nicht voraussetzen, daß der Anfrager meine Antwort lesen und verstehen kann.
In diesem Fall werde ich mir jede Mühe einer ausführlichen Antwort sparen.
((Ich meine Rechtschreibfehler, sogenanntes "Trotteldeutsch", keine gelegentlichen Vertipper, die bei mir natürlich auch mal vorkommen !)
Auch solche Mails werde ich nur noch mit einem Hinweis auf diese Seite beantworten.

3.
Ich helfe sehr gern, werde jedoch nur in Ausnahmefällen Anfragen per E- Mail ausführlicher beantworten.

Ich bekam eine Anzahl E- Mail- Anfragen zu technischen Themen, Schaltplänen, Hilfe- Anfragen, u. ä.Ich habe die Fragen nach besten Wissen und Gewissen beantwortet, und versucht, Hilfe zu geben.
Kaum einer der Anfrager hielt es jedoch für nötig, eine Rückmeldung zu geben, oder wenigstens kurz Danke zu sagen.
Genauso unangenehm diejenigen, die denken, mir vorschreiben zu müssen, WIE ich zu helfen habe.

Wie kommt man auf solches Verhalten ? Jemand, der sich bemüht, mir zu helfen, vorzuführen, würde mir nicht im Traum einfallen...
Solche Leute vermiesen einem die Lust.

4.
Ich führe grundsätzlich KEINE Reparaturen oder Restaurationen für  fremde Personen durch. Nachfrage zwecklos.

Es gibt  gesetzliche Regelungen betreffs gewerblicher Serviceangebote, Sicherheitsvorschriften, sowie Gestze zur Gewährleistung.
Heute ist es für den Reparateur/ Restaurateur ratsam, sogar nötig, auf HEUTIGE Sicherheitsbelange zu achten.

Die Nichtbeachtung gesetzlicher Vorschriften kann die Existenz des gutwilligen Helfers oder Hobby- Technikers ruinieren.

Eine fachgerechte Restauration, die auch Sicherheitsbelange berücksichtigt, ist möglich, aber teuer.
Es gibt Fachbetriebe, die unter Beachtung dieser Regeln Dienstleistungen anbieten.
Diese Firmen KÖNNEN das, und sie DÜRFEN das, ich gehe davon aus, daß die auch gut und fachgerecht arbeiten.

Beispiele

1. Heutige Netzspannung höher- Ausfallgefahr
Normalerweise müßten grundsätzlich Netztransformatoren neu angefertigt werden, die alten Teile waren für 220 V bestimmt, die heutige Netzspannung von 230 V- meist ist sie real höher, oft um 240 V !!!
Dies belastet die alten Trafos, die zwar Netzspannungsschwankungen von 10% verkraften sollten, aber nur KURZZEITIG, NIEMALS im Dauerbetrieb !

Und: Der Isolierlack auf den Kupfer- Wicklungsdrähten ist aufgrund der Alterung spröde, platzt bei geringster Bewegung, aber auch schon durch Temperaturschwankungen, ab !
Es besteht die Gefahr von Kurzschlussen innerhalb der Wicklung.

So kommt es, daß Netztrafos sich aufheizen, und
eines Tages ausfallen, ohne die Sicherung auszulösen, oder interne Kurzschlüsse bekommen.
Das bedeutet Brandgefahr bzw. Lebensgefahr.
Hier ist ein neuangefertigter Netztransformator das Mittel der Wahl- und der ist teuer.
Viele Radiobesitzer sehen das nicht ein, dabei ist der Preis einer fachgerechten Restauration zwar hoch, und könnte umgerechnet etwa den Preis des Gerätes zu seiner Bauzeit erreichen, das ist aber immer gerechtfertigt- dafür ist das Gerät fast wie neu, und erreicht voraussichtlich wieder viele Jahrzehnte Lebenszeit.

2. Fehlende Netztrennung einer Klasse von Uralt- Geräten
Ein großes Problem sind sogenannte "Allstrom- Geräte" der Röhrenzeit ohne galvanische Netztrennung, die einen Anschluß für die Einspeisung von fremden Musikquellen besitzen.
Früher wurden geeig´nete Geräte angeboten, deren Metallteile berührungssicher verdeckt waren.
Heute... haben viele Geräte berührbare Metallteile oder sogar ein komplettes Metallgehäuse.
Das bedeutet akute Lebensgefahr !
Hier sind NF- Trenntrafos oder ähnliche Bauteile das Mittel der Wahl. Auch die sind teuer.
Sich auf die Aussage verlassen: "Ich paß' schon auf !" kann vor Gericht enden, wenn jemand etwas passiert.

3. Prüfvorschriften
Es gibt Vorschriften uber sicherheitsrelevante Eckdaten, etwa Spannungsfestigkeit, Isolationswerte, u.a.
Diese gelten nicht unbedingt für historische Geräte- aber wenn jemand durch einen elektrischen Schlag getötet wird, kann die Sache vor Gericht dennoch böse enden, wenn das Gericht Kenntnisse des Reparateurs anerkennt, und damit Kenntnis, was passiert, wenn die Vorschriften nicht eingehalten werden.

4. Ausfallsicherheit
Selbst nach bestmöglicher Restauration kann jedoch in einem antiken Radio IMMER etwas ausfallen, selbst nach der allersorgfältigsten Restauration bleibt ein antikes Radio ein antikes Radio- was dann manchmal zu Problemen betreffs der Gewährleistung führt.


Ich helfe gern, berate auch, aber ich bin kein Fachbetrieb, ich darf und werde Auftragsreparaturen/ Restaurationen nicht ausführen.
Gegebenenfalls suche ich für Anfrager eine Firma, die zu diesen Dienstleistungen berechtigt ist- ich habe aber KEINE Verbindungen zu solchen Firmen, und kann über diese auch keine Aussagen machen.
Die Suche nach Firmen, Angeboten und Qualitätsaussagen sollte eigentlich jeder Internet- Nutzer auch selbst durchführen.

Edi

Seite
Menü
News
Seite
Menü
News

Neue Seiten- Geänderte Seiten

27.10.2018 Projektseite "Mit Uran, Glas und und Eisendraht: Li- Ion- Ladegerät mit dem historischen Bauelement Eisen- Urdox- Widerstand" erstellt
13.09.2018 Seite "Empfängermessungen/ Wobbeln" erstellt
24.08.2018 Seite Restauration 
"EAK Großsuper 97-51 von 1951" erstellt
10.08.2018Haupttseite "Edi's Hauptthema- Großsuper" erstellt erstellt
08.06.2018 Projektseite "Historischer Funkensender" erstellt

01.05.2018 Seite "Restauration Digitalvoltmeter V524 von Elpo- Polen" erstellt
24.04.2018 Projektseite "NF- Generator mit Germanium- Transistoren"erstellt
26.01.2018: Seite "Das erste Transistor- Radio und Teiltransistor- Fernseher"erstellt
12.2017: Special "
Transistoren der ersten Generation
" erstellt.

 

 

 

 

 

 




 

Seite
Menü
News

Powered by CMSimple | Template by CMSimple | Login