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Edi- Röhren- Akkulade- und Regeneriergerät- Teil 10- Entwurf und Grundaufbau

Edi- Röhren- Akkulade- und Regeneriergerät- Teil 10- Entwurf nach Versuchen, und Grundaufbau

So könnte die Schaltung nach den bisherigen Ergebnissen als fertiges Gerät aussehen.

(Tr 1 ist zur Zeit ein externes Netzteil, Strommessung durch Spannungsabfall an Glühlampe und Widerstand)

Ein Problem ist nur der -möglichst mittenangezapfte- Heiztrafo für die Röhrenheizung (1,9 V, 8 A).

Eventuell müßte ich mir noch Gedanken über die Einstellung der beiden Stromzweige machen.
Von de Gesamtstromaufnahme des Aufbaus her sollte auf der Sekundärseite in etwa der anvisierte Ladestrom zur Verfügung stehen. Die Zuschaltung des Gegenstroms veringert die Gesamtstromaufnahme um etwa ein Zehntel, das dürfte dann das empfohlene Verhältnis zwischen Lade- und Gegenladestrom sein.

Für den Ladestrom hatte Philips einst eigene Stromregelröhren gebaut, Typ 340, max. 3 A, zwei Stück, Regelbereich 3- 10 V.
Die dürften schwer zu beschaffen sein, nur das Netzteil 366 hatte die Dinger, das 368 schon nicht mehr.

Ich habe als Notlösung die Glühlampe genommen. 1 Ohm in Reihe mit der 367 ist von Philips vorgeschrieben.
Mit der 12V/ 140 W- Glühlampe ging es recht gut, das müßte ja ein (Warm-) Widerstand von etwa 1 Ohm sein.
Kalt habe ich die mit 0,3 Ohm gemessen.
Das könnte ein brauchbarer Ersatz sein, rechnerisch bei Anfangsladung um 2 V bei 7 A, zum Schluß 6 V bei 6 A.

Der Gegenladestrom- Zweig kann einfach mit einem Hochlast- Poti realisiert werden, der 10 Ohm ist nur ein Schutzwiderstand, damit das Poti kurz vor dem Anschlag nicht durchbrennt.

Der Gegenladestrom- Zweig wird fürderhin abschaltbar sein, nur für Regenerierung.

Dann müßte man eine Möglichkeit finden, eine brauchbar genaue Stromanzeige der beiden Instrumente zu bekommen.
Die Anzeige der Spannung uber den in den Stromzweigen liegenden Widerständen ist eigentlich nicht schlecht, könnte ein Schutz für die Instrumente sein.
Die Lampe im Ladestromzweig ist ein Kaltleiter, aber die ist ja während der Ladung immer im Warmzustand, das sollte ausreichen.
Muß ja nicht Labor- genau sein.

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Übrigens ein toller Effekt:
Erst muß -nach Hersteller- Empfehlung- die Röhre 15- 30 Sekunden heizen, dann kann man den Ladestrom zuschalten.
Dann ergibt sich der Effekt, daß die Röhre den Strom langsam "hochfährt" (etwa 1- 2 Sekunden).
Wohl bedingt durch die Zündung des Quecksilberdampfs in der Röhre.

Sehr gut- die Batterie kriegt nicht gleich den vollen Hammer.
Laut Hersteller kann man im Notfalle aber auch Heizungs- und Anodenversorgung gleichzeitig zuschalten, die "Anheizzeit" ist eine Empfehlung.
Ich werde ein Relais mit Anzugsverzögerung einbauen, eine einfache Anzugsverzögerung mit Widerstand, Kondensator, Relais sollte reichen.

Einzig eine Kurzschlußfestigkeit ist nicht gegeben. Die 12 V/ 140 W- Glühlampe würde schnell durchbrennen, die Widerstände im Gegenstromzweig würden Rauchzeichen geben.
Das historische Ladegerät hatte aber außer der netzseitigen Sicherung auch keinen besonderen Schutz.

Es geht natürlich noch weiter, mit Meßwerke- Abstimmung, Frontplatten- Fertigstellung und Feinabstimmung.
Ich habe nur noch große Meßwerke im passenden Ambiente (Bakelit, schwarz, "runde Ecken", wie Funke- RPG), ich werde wohl per Umschalter Lade- und Gegenstrom mit nur einem Instrument anzeigen, die Anzeige dient ja nur zur gelegentlichen Kontrolle des Verhältnisses Lade- zu Gegenstrom.

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Hier der provisorische Aufbau zum endgültigen Gerät.

Röhre und Glühbirne auf die blauen Kunststoff- Unterteile, under die Glühbirne natürlich eine schlecht wärmeleitende Befestigung.
Ein Hochlast- Drahtpoti, ein ziemlich großes Ding,ist unterwegs. Ich habe erst mal diese beiden Meßwerke, ich hätte aber noch weitere zur Verfügung, nur eben diese Größe, oder kleine, 60 x 60, grau und "eckige Ecken", das paßt nicht.

Der Blockkondensator ist uralt, wird neu befüllt, enthält dann den Verzögerungskondensator.
Frontplattenmaterial muß ich noch beschaffen.
Die Skalenteilung der Instrumente ist ok, die Beschriftung ändere ich noch.

Damit sollte die alte "Lady Philips" im stilgerechtem Ambiente ihren Dienst tun.

Die Teile schon mal plaziert.

 

 

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