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Edi- Röhren- Akkulade- und Regeneriergerät- Teil 2-Lade- und Regeneriermethoden

Edi- Röhren- Akkulade- und Regeneriergerät- Teil 2- Lade- und Regeneriermethoden
Ich habe mich zu Lade- und Regenerierverfahren schon etwas schlau gemacht.

Pulsgeräte
Das mit "HF"... Blödsinn, ist nur gepulster Lade- oder Entladestrom mit etwas höherer Frequenz, im NF- Bereich, meist angegeben 8 KHz, soll die Eigenresonanz des Bleisulfats sein ... Blablabla...
Die Erklärungen sind meist unphysikalischer Müll. Als Schallwellen wäre mir eher logisch, dann gibt es ja vielleicht eine Resonanz, gerichteter Ultraschall kann ja tatsächlich etwas "aufbrechen", aber als Strom bei einer elektrolytischen Reaktion...
So`n Resonanz- Gebrabbel liest man immer in der Eso- Szene ("Wasserauto", "Magnetmotor", Impulsstrom- "Heilgeräte"...).
Ob eine bestimme Frequenz etwas bewirkt... ich denke, wenn überhaupt, dann hat man meist mit großem Aufwand minimalen Effekt, den man genauso mit einigen Milliampere mehr Ladegleichstrom erzielen kann.

Edit: Gerade was gefunden mit 2 bis 6 MHz.
OK, das ist natürlich HF.
Ist aber die Methode/ Schaltung, die woanders in KHz angegeben wurde.
Zu Resonanz/ Wirkung... wie im Vor- Absatz.

Die sogenannten "Pulser" haben aber richtig geile Beschreibungen, mit super Elektronenmikroskop- Aufnahmen ("Megapulser"), aber ob das funktioniert...
Letzterer mit einem Testbericht eines "Instituts der Uni Wien"... ohne Namen der Ausführenden, was in jeder wissenschaftlichen Untersuchung selbstverständlich ist... da wurde schon in einem Forum vermutet, daß hier vielleicht der Pförtner getestet hat... :)

Manche Pulser pulsen den Ladestrom, manche einen hohen Entladestrom, manche knallen einen kurzen, hohen Ladeimpuls, manche einen Gegenspannungsimpuls auf`s Blei.

Jeder Pulser hat eine andere Frequenzangabe, ich fand bisher 8 KHz, 2,5, 3,26 und 3,5 MHz !!!
Die englischsprachige Wikipedia erzählt von Geräten, die die Resonanzfrequenz suchen und die geeignete Frequenz zur Verfügung stellen, was kein einziger Hersteller erwähnt, in keinem Schaltplan ist dies zu finden.
In einem Forum wird ebenfalls über die "Resonanzfrequenz von Bleisulfat" diskutiert, ob 8 KHz oder 2,5 MHz, festgestellt, daß es im Gegensatz zu deutschen Suchanfragen kaum was gibt, aber viel bei "lead sulphate resonant frequency", daß es angeblich eine NASA- Entwicklung in der Richtung gibt, sowie die üblichen Verschwörungstheorien- Akkuhersteller mögen keine Lebensdauerverlängerung ihrer Bleigewichte...
Die übliche Eso- Palette.

Einige Tester der Wundergeräte hatten Null Erfolg, viele aber -angeblich- fast Neuwerte erreicht, einer hat mäßige Erfolge, testet noch im Dauerbetrieb, und hat wirklich sehr sorgfältig protokolliert. Ein Nutzer gab auch zu, daß er einer (von etlichen) Batterie mit so einem Ding "den Rest gegeben" hat.

Das gilt auch für die besseren Batterieladegeräte mit Regenerier- Funktion.
Manche verwenden die üblichen Gleichstrom- Ladeverfahren: Vorladung mit geringem Strom, Kostantstrom, Konstantspannung, in verschiedenen Kombinationen, manche Gleichstrom- + Impulsverfahren.
Immerhin mit einer großen Auswahl.

Wie ich das las... gibt es jedoch keine Garantie auf Erfolg, geschweige auf Beständigkeit.

Selbst eine Regenerierung mit Laden/ Entladen, Ausspülen, Leeren, Neubefüllen und Neuformieren soll nur bei einigen Akkutypen möglich sein.

Was mir logisch erscheint, Ausspülen mit WARMEN Wasser, welches das grobkristalline Sulfat besser löst. Aber das wird nirgends in einem Bericht/ einer Anleitung empfohlen, lediglich ein Chemiker schrieb es in einer Stellungnahme.
M. E. muß mit Desti- Wasser gespült werden, das steht ebenfalls nirgends. In einer DDR- Veröffentlichung stand, Bleiakkus dürfen niemals kalkhaltiges Leitungswasser bekommen, das reagiert mit dem Säure- und Sulfatzeug, und gibt eine unlösbare Kruste. Sulfokarbonat ? Weiß ich nicht mehr, was dabei rauskam, lange her. Aber auch Luft, wenn der Säurepegel zu niedrig ist, das CO reagiert ebenfalls so mit dem Akkuinhalt.
Und das ist tatsächlich so, ich verlor früher Autobatterien durch diesen Effekt.

Dann einige Sachen, die mir die Haare zu Berge stehen lassen:
Internet- Tip: Strom aus der Steckdose, mit Diode und einer Glühbirne als Vorwiderstand, also ohne jede Netztrennung !
Lebensgefährlicher Unfug !!!

Überladung bis zur Erhitzung, um das Sulfat zu lösen... ohne Hinweis, daß da extreme Explosionsgefahr besteht: Druck des Gases im Akku, wenn die Stopfen nicht offen sind, schon gar nicht bei verschlossenen, "wartungsfreien" Akkus.
Ich kannte jemand, der genau das mit einem Auge bezahlte- er öffnete einen Stopfen einer Motorrad- Batterie NACH Überladung...
Wenn ein Stopfen auch nur einbißchen klemmt, war`s das für`s Auge.
Dann auch das explosive Gasgemisch, welches bei der Ladung entsteht- "Knallgas".
Überladung ist gefährlich !

Also viel Zeugs im Internet, was man besser vergißt. Wissenschaftliche Ausarbeitungen kaum, ernsthafte Untersuchungen- selten.

Eine Veröffentlichung über U- Boot- Batterien erwähnt eine Untersuchung über Pulsladung mit resonanten Frequenzen, diese ist aber nicht mehr auffindbar, und die U- Boot- Akkus werden klassisch mit Konstantstrom/ Konstantspannung geladen. Logisch- die korrekte Behandlung von Akkus gewährleistet die geringste Sulfatierung, und die höchste Lebensdauer, Trickkisten zur nicht garantierten Lebensdauerverlängerung ist für die Spielerei, mit Regenerierung befaßt sich das Militär schon mal gar nicht.

Nun ja... es ist wie mit dem Regenerieren von Röhren... ich habe da Erfahrung- Je nach Vorgeschichte einer Röhre -die man meist nicht kennt- kann man Erfolg haben, aber auch der Lampe den Rest geben.

Ich tendiere zu Versuchen mit reinem Gleichstrom und Einweg- Gleichrichtung mit Gegenstrom, wie beschrieben, und ja- klar geht das mit der alten (neuen) Funzel.
Ist ja nur die Gleichrichtung, ob Röhre oder Diode, dürfte den Batterien ziemlich Rille sein.
Das Regenerierverfahren mit asymm. Wechselstrom wird am meisten als erfolgreich beschrieben, und läßt sich einfach realisieren, es arbeitet nicht mit "harten" Impulsen, was mir wichtig ist- Störungen durch Impulse habe ich genug von der Heimelektronik. Wie beschrieben, dazu kommt eine ausführliche Beschreibung, wenn ich die Veröffentlichungen verwenden darf.

Die Akkus, die nicht reagieren, werde ich neu aufbauen, wie beschrieben.

Zur Regenerier/ Ladetechnik mit Gegenstrom:
Ich denke auch an eine  Gegenstromladung.
Dieses Verfahren beruht definitiv auf dem Patent von E. Beer, 1954, Nr. 2 752 550.

Das mit dem Gegenladestrom kenne ichaus einer alten Veröffentlichung. ich habe einen sehr langen Artikel dazu, ich frage beim Rechteinhaber an, ob ich den veröffentlichen darf.
Dies zwecks Regenerierung der runtergenuddelten OPzS- Akkus. Dabei sehen die Dinger noch top sauber aus...

Da habe ich eine aufwendige Sache vor, die ich hier vorstellen werde.
Allerdings ist ein Erfolg nicht garantiert.
Da ich eine Anzahl der fetten Bleigewichte ja nun kostenlos bekomme, lohnt sich der Versuch.
Mal sehen, wie ich die Gegenstromladung mit meinen Mitteln auf diesen Anwendungsfall realisieren kann.

Ich werde die frei verfügbaren Informationen verwenden, und berichte nun über MEINE Erfahrungen mit asyymmetrischer Wechselstomladung von (stationären) Bleiakkus.

Ich habe mir noch einige Patente und Berichte angeschaut.

Das Prinzip ist eigentlich überall gleich. Nur mit harten Rechteck- oder Nadelimpulsen in ziemlichen Höhen, mal zur Ladung, mal zur Entladung.
Manchmal heizen die Ladegeräte mit irre hohen Nadelimpulsen die Akkus gehörig auf, das weiß ich auch noch von unserem ersten Handy (Motorola "7200 International", habe ich sogar noch). Die (NiMH-) Akkus konnte man kaum anfassen, sie lebten auch nicht lange.

Moderne Patente arbeiten immer noch so, die meisten verwenden Mikroprozessoren, die Gleichströme und Lade/ Gegenstrom- Impulse nach allen möglichen Rezepten steuern. Beispiel US 4876495, US 5160880 (http://www.google.com/patents/US4876495, http://www.google.com/patents/US5160880), in den Patenttexten sind noch massig andere Patente genannt, auf die Bezug genommen wird, eine Fundgrube.

Wie geschrieben, digitales Equipment und harte Impulse möchte ich möglichst nicht verwenden.

Zur Ladung nach der Beer- Methode gibt es dagegen nur wenige Informationen auf deutschen Seiten, englischsprachige Seiten sind voll davon,
aber gute fachliche oder wissenschaftliche Beiträge kaum.

Also... selbst machen, protokollieren. Mal sehen.
Wenn es mit althergebrachter Methode länger dauert, aber funktioniert, dann ist es ok.

Die Amis machen auch gelegentlich bastlermäßig runtergenuddelte Bleiakkus mit asymmetrischer Wechselstromladung munter.
Aber dabei sind sie richtig schmerzfrei, stecken ein paar Teile zusammen, rin dat janze inne Steckdose, und Feuer:

******************************
...Using 60 cycle reverse pulse —light bulbs with diodes
300 watt — and 100 watt reverse — directly from 110 volt AC
took a couple of weeks, but did work...

(http://batteryuniversity.com/learn/article/how_to_restore_and_prolong_lead_acid_batteries)
******************************
Bitte nicht nachmachen !
Abgesehen davon, daß man die Bauteile umdimensionieren muß- bei 230 V sind Basteleien ohne galvanische Netztrennung, bei üblicherweise berührbaren Batteriekontakten, besser zu lassen.

Aber vom Prinzip her schon ähnlich- pulsierender Gleichstrom von Diode in Reihe mit 300 W- Gühbirne,
Rückstrom über 100 W- Glühbirne.
Aber 60 Zyklen, bis die Batterie regeneriert ist, das dauert mit dieser Methode schon etwas, hier beschrieben: einige Wochen.
Allerdings wird nicht beschrieben, wie die Entladung eines Zyklusses erfolgt.

Meinen Informationen nach ist jeder Vollzyklus (Laden auf Lade- Endspannung, Entladen 10- Stunden mit Strom = 1/10 Kapazität, bis max. auf zulässige Entladespannung), auch bei einer Regenerierung, ein Lebenszyklus der Batterie weniger,
und das ist unbedingt zu vermeiden.
(Z. B. hier, eine gute Ausarbeitung von D. Werner: http://www.elweb.info/projekte/dieterwerner/AKKU1A1.pdf )

Ich denke, es ist ratsam, die Regenerierung bei stark entladener Batterie durch höhere Anfangsspannung zu beginnen, die Sache durch Strombegrenzung zu entschärfen, und dann eine längere Ladung im Regenerier- Modus durchzuführen, welche ja quasi den Akku ständig lädt und entlädt, wenn auch nur in kurzen Strombewegungen im Takt halber Netzfrequenz.

Danach- im Einsatz- mit üblichem Gleichstrom betreiben, und Geladenhalten des Akkus sicherstellen- was ja auch seine Zweckbestimmung ist.

Messung

In vielen Grundlagentexten steht, daß sich die Kapazität eines Akkus nicht mal so einfach prüfen läßt, eben nur mit einem Test über die volle Entladezeit, mit dem vorgegeben Entladestrom, meist 1/10 Nennkap. (Starter) oder 1/ Nennkap. (Solar).

Es gibt jedoch ziemlich teure Meßgeräte, die angeblich eine Akkukapazität anzeigen können, sogar mit Stellen nach dem Komma... z. B. das ACT Meter "IBT GOLD-PLUS" (etwa 250 Teuronen)
Also muß diesen Geräten eine Übereinstimmung eines Teils der Entladekurve zur Beurteilung eines Akkus reichen- anders können m. E. die angebotenen, diese Geräte ja eigentlich nicht arbeiten.
Da die Geräte die Kapazität in relativ kurzer Zeit ermitteln, dürfte das bedeuten, daß diese eine Anzahl Kennlinien gespeichert haben, und einen (sehr kurzen) Kurvenausschnitt des zu messenden Akkus auf Übereinstimmung mit einem Kurvenausschnitt der gespeicherten Kurven prüfen.

Tatsächlich geben einige Beschreibungen ein solches Verfahren an.

Manche tasten die Meßpunkte sehr schnell ab (KHz- Bereich), manche weniger (Hz- Bereich), die testweise Entladung wird mit starken Entlade- Impulsen realisiert.
Dennoch müssen diese Geräte Vergleiche der Kurvenausschnitte mit geringen Spannungsunterschieden durchführen.
Dazu ein Zitat (Quelle)

****************************
Die Funktionsweise des GOLD PLUS basiert auf der fortgeschrittenen Puls-Lasttechnologie, welche zur Analyse der Amperestundenkapazität (Ah) die Temperatur und den Ladezustand der Batterie verwendet. Diese Technik ist deutlich präziser, als das Messen von Spannung und internem Widerstand. Die Batterie wird, im Gegensatz zu herkömmlichen Batterietestern, nicht entladen.
****************************

Wie genau so etwas arbeitet... ich denke, die Geräte werden mit Werten aus Versuchsreihen, vielleicht auch gängigen Erfahrungswertenn programmiert sein. Genauigkeit auf Kommastellen... na ja.

Gelegentlich sieht man in Autowerkstätten Uralt- Meßgeräte, ein Handmeßgerät mit einer mörderlich dicken Drahtwiderstands- Spule als Shunt, dessen gewaltige Klemmen an die Batterie- Polklemmen gehalten werden, das funkt richtig.
Eine Weile muß der Akku die angezeigte Spannung halten. Je länger, desto mehr Saft hat er.
So gesehen, haben die Oldtimer eine gewisse Berechtigung.

Allerdings meist ein Test von nur einigen Sekunden- ein extrem grober Test.
Ich hatte in den 70ern/ 80ern oft Akku- Probleme beim Auto, Akkus waren knapp, Batterie- Werkstätten (ja, sowas gab es da noch...) versuchten mit allen möglichen Tricks, einen Akku wiederzubeleben, auswaschen, neue Säure, naß und trocken laden, alle möglichen Stromstärken- zum Beweis dann der Test mit dem dicken Drahtwiderstand.
Nur.. Nach 2- 3 Tagen war der Akku wieder müde.

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