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Edi- Röhren- Akkulade- und Regeneriergerät- Teil 2- Anlade- Versuch

Edi- Röhren- Akkulade- und Regeneriergerät- Teil 2- Anlade- Versuch

1. Batterie. eine 37,5 Ah- Batterie.
Gehäuse saubergemacht- etwas Schlamm unten drin.
Erstmalig geladen am 3.8 mit einfachem Akkulader, da hatte sie nach Abklemmen der Ladepower um 12,5 V.
Heute gemessen: 11,4 V, heißt- entladen, das ist etwa die normale Ladeendspannung

Also sicherheitshalber die Plastikstopgen aufgemacht, und ran an das fette Statron- Laborheizgerät.
Ach neee.... is ja ein Netzteil. laughing

Eingestellt auf 1/10 Nennkapazität = 3,75 A.
Die Zellen gasen, die Ladespannung steigt auf beachtliche 15,6 V !!!

Ich habe erst mal etwas runtergeregelt, auf konstante Spannung 13,2 V, da hört die Gasung auf, es stellt sich ein Strom von 1,4 A ein, und habe im Datenblatt, welches mir der Hersteller dankenswerterweise zusandte, nachgeschaut:

************************************

IU- (oder IUU-) Charakteristik
Bei einer IU-Ladung wird zunächst mit konstantem Strom ( "I" ) geladen, bis die Zellen- oder Batteriespannung den Endwert erreicht hat, der von der Ladeanforderung der Anwendung vorgegeben wird.
Das Ladegerät schaltet anschließend zur Ladung mit konstanter Spannung um ( "U" , 2.1a).
Solange die Gasungsspannung von 2,4 V/Zelle ( = 14,4 V ges.)nicht erreicht ist, sind die Ladeströme nicht begrenzt. In diesem Fall wird der maximale Ladestrom durch das Ladegerät vorgegeben.
Typische Werte für konstante Anfangsladeströme sind 0,5 bis 2,0 x I10,
für konstante Spannungen (oder Ladeend-
spannungen) 2,23V/Zelle (= 13,4 V ges.), 2,25/Zelle ( =13,5 ges.), 2,30/Zelle (=13,8 V ges.) oder auch 2,40 V/Zelle ( = 14,4 V) . In 2.4 "Sonderfälle“ werden Spannungen vorgegeben. Die IUU-Charakteristik bietet nach erhöhter Ladespannung einen Umschaltpunkt zur Ladeerhaltungsspannung Betriebsspannung).

IUI-Charakteristik
Sie ist eine sehr effektive Methode, um Batterien in kurzer Zeit wiederaufzuladen und um Sulfatierungen im Anfangsstadium wieder aufzubrechen.
Zu Beginn wird IU-geladen. Nachdem eine vorgegebene Zeit die Spannung konstant gehalten wurde, wird die
Ladung durch einen weiteren Konstantstromschritt ( "I" ) ergänzt. Dieser Strom muss auf 5 A/100 Ah C/10 begrenzt werden.
Die Zellenspannung erreicht Werte zwischen 2,60 (= 15,5 ges., Edi) und 2,75 V/Zelle (= 16,5 V ges., Edi).
Prüfen Sie, ob die elektrischen Verbraucher vor dieser Methode abgeschaltet werden müssen. Bei Überschreitung der maximalen Temperatur von 55 °C ist die Ladung zu unterbrechen, mit vermindertem Strom fortzufahren oder vorübergehend auf Erhaltungsladung zu schalten.
Das Ende der Ladung ist erreicht, wenn die Elektrolytdichten und die Zellenspannungen der Einzelzellen innerhalb von 2 Stunden bei Ladung mit konstantem Strom nicht mehr ansteigen.

Tiefentladene/unzureichend geladene Batterie
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Nach einer Tiefentladung ist die Batterie unmittelbar wieder auf 100 %, vorzugsweise per IUI-Ladung nach 2.3b, voll
aufzuladen. Nach unzureichender Ladung der Batterie ist eine Ausgleichsladung nach 2.3d notwendig.

Begrifflichkeiten zur Ladung
--------------------------
...
Typische Werte für konstante Anfangsladeströme sind 0,5 bis 2,0 x I10,
für konstante Spannungen (oder Ladeendspannungen) 2,23V/Zelle (= 13,4 V ges.), 2,25/Zelle ( =13,5 ges.), 2,30/Zelle (=13,8 V ges.) oder auch 2,40 V/Zelle ( = 14,4 V) .

************************************

Die hohe Ladespannung liegt also im normalen Bereich.
Sulfatierung aufbrechen... Tiefentladene Batterie... Die Vorschriften für genau das, was die Bleiklötze brauchen.

Also auf 1 x I/10 = 3,75 A, es stellen sich 15,6, nach einer Viertelstunde etwa 15,3 V ein. Das ist ok, denke ich.

Ich werde erst eimal 4 Stunden mit dieser Einstellung ( "I" ) laden, dann 1 Stunde mit Konstantspannung

Mal sehen, was die Gleichstrom- Lademethode bringt.

 

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