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Restauration Wohlmut- Heilstromgerät, Teil 3

Restauration Wohlmuth- Heilstromgerät Teil 3

Verwendung bei Edi: medizinische Anwendung

Ich werde das Gerät testweise seiner Bestimmung gemäß verwenden, und darüber ausführlich berichten.

Das wird einige Tage dauern- ich muß mich betreffs der Anwendung erst einmal schlau machen.

Gegebenenfalls muß die Stromanzeige empfindlicher gemacht werden, sowie eine geeichte Umschaltung erfolgen, was zwar nicht original, aber sinnvoll ist.
Für viele Anwendungen dürfte ein Endwert 0,6 mA anstelle 6 mA ausreichen, die Skale könnte so weiterbestehen, allerdings ist zwar eine Stromstärken- Umschaltung und damit Stromstärkenbegrenzung des Wohlmuth-Gerätes vorhanden, aber mangels weiteren Schalterkontakten ist eine Umschaltung der Meßwerksempfindlichkeit zum Schutz des Meßwerkes nicht so einfach.

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Verwendung bei Edi: Nebenanwendung

Bei mir hat das Gerät erst einmal eine Neben- Anwendung, weil es ein so schönes technisches Denkmal ist, und es sich aufgrund seines Aussehens und des großen Platzangebots im Innern hervorragend dafür eignet.

 Dabei wird am Wohlmut- Gerät nichts, gar nichts, geändert, es ist und bleibt funktionstüchtig !!!

Es werden lediglich 3 Batterien , statt einer, im Wohlmuth. Gerät stationiert, Platz ist mehr als genug, heutige Batterien sind ja viel kleiner, als die damaligen.
Zweckmäßigerweise verwende ich Akkus.
Eine der Batterien
speist bei Bedarf das Wohlmuth- Gerät, eine ist eine Anodenbatterie mit höherer Spannung, und die dritte Batterie ist ein 2 V- Heizakku, Bleiakkus mit dieser Spannung sind ist noch heute erhältlich, was nicht wundert- ist es ja eigentlich nur eine einzelne Zelle einer Bleibatterie, Autobatterien haben eben 3 oder 6 dieser Zellen in einem Gehäuse.

 Anoden- und Heizbatterie speisen ein Batterie- Radio aus den 30er Jahren, welches in einem Dorf auf der Insel Rügen im Einsatz war, dort waren bis Anfang der 50er noch einige Orte ohne Strom.

 
NORA "B18" von 1938, nun mit "seinem Stromversorgungsgerät".
(Die Anschlüsse sind nur für`s Foto an die Elektroden- Anschlüsse gesteckt.)

Ähnlich aussehende Batteriekoffer waren in den 20er/ 30er Jahren üblich, darum meine Wahl.

Außerdem müssen restaurierte Geräte bei mir auch arbeiten, damit sie sich nicht kaputtstehen.

 Hier ist das Radio mit seinem "Stromversorgungkoffer" an seinem "Arbeitsplatz", einem Klein- Wohnwagen, den ich als "rollende Monteurswohnung" seit 2 Jahren im Einsatz habe, und zwar bundesweit und ganzjährig, sämtliche Arbeitstage.
Beide, das Radio und der auch schon recht betagte Wohnwagen (Eigenbau, DDR, etwa 1976), sind hier beschrieben (auf der Seite nach unten scrollen).

 
Wohnwagen- Radio- "Anlage".

OK, nur Mittel- und Langwelle, schwaches Gerät... aber auf der Mittelwelle kann man mit einigen Metern Draht viele Fernsender empfangen- eigentlich nur noch Fernsender, die deutschen Mittelwellensender sind mittlerweile -bis auf einen- abgeschaltet.

So gesehen, tut es auch dieses empfangsschwache Gerät noch heute.


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Es gibt übrigens auch einen Radiotechnik- Bezug- um 1925 ist von der Herstellerfirma Wohlmuth auch ein Radio in einem solchen Koffer gebaut worden, bitte hier klicken.

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