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Eigenbau- Schallplattenschneidgerät für 78er- Platten

Eigenbau- Schallplattenschneidgerät (78er- Platten)

Es ist ein Artikel aus der "Funk- Technik", Heft 13/ 1948.
Ich DARF den Artikel veröffentlichen- ich scanne alte Jahrgänge dieser Zeitschrift, und stelle sie auf der Homepage eines Mitstreiters online- dies erfolgt mit Genehmigung des Verlages.
Die Qualität ist "gut" bis "am zerfallen". Es geht um den Erhalt des Wissens.

Lesenswerte Artikel restauriere ich mit Bildbearbeitungsprogrammen, bereite sie optisch auf, oft zu allerbester Druckqualität.
Auch die Restauration alter Literatur ist Restauration.

So dieser Artikel, der den Bau eines Schallplattenschneidgerätes beschreibt.
Es sind detaillierte Zeichnungen dabei.
Ich habe den Artikel neu formatiert, sowie die Zeichnungen vergrößert, so daß alles bestens erkennbar ist, beste Grundlage für einen Nachbau.
Enthalten sind auch die aufgehellten Seiten mit dem Original- Artikel.

Vielleicht hat ja jemand Muße, sich daranzusetzen ? Dann bitte ich um Mitteilung, und einen Bericht.

Ich würde originale Schneidnadeln spendieren können, ich besaß früher selbst ein professionelles Schneidgerät.

Edi


Erste Seite des Original- Artikels, vergilbt, beschädigt.

schneidgeraet_350.jpg
Nein, das ist keine Dampfmaschine...

Download: Auf das Bild klicken zur Bauanleitung, PDF- Format.
Achtung, große Datei (30 MB), benötigt etwas Ladezeit.


schneidnadeln
Das wären die passenden Nadeln.

schneidnadeln_detail
Nadeln, vergrößert. Bemerkenswert die "Pflug- Form".

karo-tonschreiber
"Karo"- Tonschreiber

Die Nadeln gehörten einst zu einem Schneidgerät oder "Tonschreiber", ähnlich dem abgebildeten "Karo"- Gerät, eingebaut in ein Koffergehäuse.
Das Schneidgerät hatte ich als Junge von einem alten Radioladenbesitzer geschenkt bekommen, es funktionierte auch gut, es schnitt die Rille auf elfenbeinfarbenes Kunststoffmaterial ("Decelith").
Nachteil: Die Kunststoff- Platten waren nur mit sehr leichten Tonarmen abspielbar.
Und so einen besaß ich damals nicht-  ich gab das Schneidgerät weg, als der erste Kassettenrecorder erschien.... ja, so war das damals.

Eine mögliche Anwendung von Schneidgeräten- wegen der perfekten Rillenführung wäre die"Reparatur" von beschädigten Stellen auf Schellack- Platten, bei denen immer wieder dieselbe Stelle "angesprungen" wird.
Natürlich nur für wenige Umdrehungen, um einer beschädigten Rille die Führung wiederzugeben.


Da man Schneidgeräte- Nadeln sonst nirgends einsetzen kann, habe ich sie noch.
Interessant die Größe und Form der Schneidnadeln, wie eine Pflugschar oder eine spitze Schaufel.

Ich würde die Nadeln an jemand geben, der ein Schneidgerät baut.
Wer baut einen Tonschreiber ?

Eigenbau- Schallplattenschneidgerät - Fortsetzung

Beim Sortieren und Scannen zahlloser Einzelseiten aus einer Werkstattsammlung fand ich die Fortsetzung des Artikels oben, eine Weiterentwicklung.
Es ist ein Artikel aus der "Funk- Technik", Heft 24/ 1948.
Ich habe den Artikel, wie üblich, mit einem Bildbearbeitungsprogamm restauriert und druckfähig gemacht. Zum Vergleich ist der Originalscan hochaufgelöst mit dabei.

Der Autor des 1. Artikels ist ein Hr. Trester, der 2 Artikel stammt vom einem Hr. Wiedemann. Das erste Gerät fand also einen Nachbauer, der es weiterentwickelte.

Der mechanische Aufwand solcher Eigenbau- Geräte ist beträchtlich- da steckte sehr viel Arbeit drin.

Heute kaum nachvollziehbar, daß damals so komplizierte Bauanleitungen nicht nur angeschaut, sondern auch wirklich nachgebaut und sogar weiterentwickelt wurden !
Selbst für heutige Möglichkeiten sind solche Eigenbauten die Königsklasse.

Es gibt aber noch Leute, die sich an  eine solche Herausforderung wagen- ich stehe mit einem Grammophonfreund in Kontakt, der eine ähnliche Eigenentwicklung im Bau hat.


Erste Seite des Original- Artikels, sehr dunkel-gegilbt.

Schallplattenschneidgeraet_verbessert
Artikel restauriert (das Bild ist für die Darstellung hier natürlich verkleinert)
Nein, das ist immer noch keine Dampfmaschine... tongue-out 
laughing
Download: hier oder auf das Bild klicken zur Bauanleitung, PDF- Format, 5 MB

 

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