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Restauration Vorkriegs- Großsuper Körting Supramar S5340WL von 1934 Teil 4- ZF- Filter

Restauration Vorkriegs- Großsuper Körting Supramar S5340WL von 1934 Teil 4- ZF- Filter

Jetzt geht es an das Innenleben der ZF- Filter... an die MUßTE ich ran, um die Trimmer zu reinigen, zu konservieren, und gut gängig zu machen.

Unbedingt müssen die Teile gekennzeichnet werden, da sie sich 180° versetzt einbauen lassen- in diesem Falle wäre das Filter verkehrtherum- aufgrund verschiedener Spulendaten ist die Funtion dann nicht gewährleistet.

 Die Rotor- Scheiben der Hescho- Trimmer im Körting waren festgegammelt. Glücklicherweise sind diese Trimmer sehr robust.
Als Besonderheit haben die Rotorscheiben einen Sechskant 10mm, der vorgesehene Kunststoff- Abgleichschlüssel könnte ohne Selbstzerstörung die festgegangenen Scheiben niemals bewegen, eine kleine 10er Nuß aus einem kleinen Stecknuß- Kasten kann das schon. Danach kann der Kunststoff- Schlüssel den Abgleich machen.

Ich habe den Feder- unterstützten Niet des Rotors mit einem Schraubenzieher etwas heruntergedrückt, 1/10 mm reicht völlig, und mit der Spraydose Silikonöl eingesprüht, das dann -hoffentlich- unter die Rotorscheibe wandert, und diese leicht drehbar hält. Silikonöl ist eine hervorragende Sache, elektrisch ein Top Isolator, super gleitfähig, lange haltbar, und nimmt keinen Staub an. Auch schützt es die versilberte Rotorscheiben-Oberfläche.

Es gab auch einen Aussetzfehler, und zwar eine Unterbrechung auf einer der dünnen, aufgedampften Silber- Leiterbahnen.
Der Fehler war schon mal aufgetreten, der Fachmann hatte allerdings die Stelle um die Kontakt- Nieten nachgelötet, es war aber ein Riß auf der Leiterbahn selbst.
Die defekte Stelle ist an der Grenze des noch sichtbaren Flußmittels, vielleicht war das Flußmittel auch zu aggressiv.
Ein dünnes Drähtchen aus der Litze, vorsichtig aufgelötet, schaffte Abhilfe.
Die Reparaturstelle ist hier noch nicht zu sehen.

Auch war nötig, die Litzen der Spulendrähte neu zu verzinnen, die Nachlötarbeiten waren unsauber ausgeführt worden, und einige Litzenäderchen nicht erfaßt, oder abgebrochen.

Achtung: Bei HF- Litzen müssen alle Adern verlötet sein !
Eine nicht mitkontaktierte HF- Litzenader bewirkt eine starke Bedämpfung der Spule !


Gut zu sehen: Die Spulen sind auf einen Ferritkern, ähnlich einem Trafo, gewickelt, und haben keine ABstimmöglichkeit.

Die Werte der Trimmer des 1. Bandfilters sind gut erkennbar (250pF an der Anode Mischröhre, 140pF an Gitter ZF- Röhre, beim 2. Filter lese ich 280 pF + 365 pF, das habe ich -mit Fragezeichen- in den Schaltplan nachgetragen.

Vor dem Zusammanbau habe ich die Trimmer wieder silberglänzend gemacht- es wird einige Leute aufregen... mit dem Glasfaser- Radierer !
Ich will jedoch sehen, WO die Silberschicht dünn ist- nötigenfalls muß dann gleich Ersatz geschaffen werden- es ist m. E. wenig sinnvoll, eine kurz vor der Totaloxydation befindliche Schicht zu schonen, und kurze Zeit später den Fehler zu suchen, nach einer Restauration ist man ja überzeugt, daß das Gerät eine lange Zeit betriebssicher funktionieren wird, meist sucht man dann zuerst an der falschen Stelle.

Nach der Behandlung der Filter kommt auf die Trimmer... Silikonöl.

Ich verwende überall Silikonöl- es ist ein phantastisches Schmiermittel, lange haltbar, absolut nichtleitend, nimmt keinen Dreck an, und schützt hervorragend.

ZF- Filter ausgebaut

Trimmerplatte

Filterspulen, nicht abstimmbar


Filter 1, Trimmer 1

Filter 1, Trimmer 2

Filter 2 Trimmersatz, Bezeichnung kaum lesbar

 Trimmer nach der Reinigung

 

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