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OG2-31 Fehlerbeseitigungen Netzteil 55V

OG2-31 Fehlerbeseitigungen Netzteil 55V
(Fotoserie unten)
Und weiter mit dem 2-31.
Ich hatte ja nun Brumm im Bild moniert.
Klar- da sucht man gleich im Netzteil bzw. den Netzteilen.
Sind alle auf steckbaren Leiterplatten- top.
Also rausziehen, anschauen.
Bei einem Transistor ist der Basisanschluß abgebrochen, wahrscheinlich 
wieder die PVC- Schlauchstücken, ist zwar nicht drauf, der wird irgendwo 
versackt sein.
Normaler SF- Typ, schnell getauscht.
Ein Elko hatte "Schaum vorm Maul". 10µ150V, am Stabi. Schnell 
gewechselt.
war's aber nicht.
Also Oszi mit vorgeschaltetem Kondensator (kann jeder Oszi) und 
vorgesetztem 1:10- Teiler (vorsichtshalber) an die Buchen der 
Hinterseite, auf die sind die 6 Netzteilspannungen zum Messen und 
Einstellen geführt- top.
Na bitte- da sind ja ca. 6 Volt auf der +55 V- Schiene !
1 Elko 500µF/ 150V, 2 Drähte, und über den Elko gehalten- schon sind die 
6 V weg.
Also Elko ausgetauscht.
Ich habe aber nur riesige Elkos, und noch weit älter, mit diesen Daten, 
und moderne, viel kleinere, aber für Leiterplatte.
Also die modernen sind mir lieber.
Wegen der mechanischen Stabilität habe ich einen alten Elko aufgesägt, 
und den Anschraubfuß als "Elko- Dummy" eingeschraubt, die Beschaltung 
ran, und 2 längere Drähte, etwa 12cm, für den kleinen Elko.
Und den mit einem dünnen Kabelbinder an einen der anderen, guten Elkos 
gebunden.
Halt- da hängt ein gelber Draht herum... habe ich den am Plusanschluß 
vergessen ?
Angelötet.
Pling- Sicherung leuchtet kurz auf, Spannung weg.
Plöatinen ziehen, Durchgangsprüfung.
Ist die Leitung zum Minus- Anschluß, die vagabundierte im Gerät herum !
Genau wie bei der 12V- Schiene, da hing ja auch eine Minus- Zuleitung in 
der Weltgeschichte herum...
Also korrigiert, Sicherung getauscht.
OK- aber das Bild ist nicht besser !
Also die andere, die -55V - Schiene, auf Welligkleit gemessen.
---Nnun hat auch diese Schiene 6V Welligkeit !
Was, zum Teufel... ???
Prüfung mit Elko- Drüberhalten: OK.
Also das gleiche Prozedere für den anderen Elko.
Test: Nun sind beide 55V- Schienen sauber.
Also 2 Elkos 500µF/ 150V, Schraubgehäuse, defekt. Hat man selten.
Ich habe momentan die Y- Baugruppe VV300 des 2-30 drin:
2 Strahlen, ein Kanal ok, der andere muß ja noch gemacht werden, 
Helltastung ist nicht ok, und auch die Triggerung will nicht.
Da ist aber viel zu machen, weil die von vorn zu betätigenden Steller 
extrem mißhandelt wurden, einer sieht aus, als hätte er unterm Amboß 
gelegen.
Und- Speichern geht nicht- das Bild sieht dann negativ- übersteuert aus. 
Bidröhre ?
Die Helligkeit ist auch geringer, als die des OG2-30, die beiden haben 
aber auch total unterschiedliche Bildröhren, die des 2-31 hat auch nur 
9KV Nachbeschleunigung.
OK- Speichern interessiert mich wenig, ich benötige diese Funktion 
nicht.
Fazit der Aktion heute:
Defekte Elkos der Bauform, die selten kaputtgeht, aber immerhin haben 
die fast 50 Jahre hinter sich.
Drähte nicht verlötet: Irgendwer hatte wohl "den richtigen Riecher", und 
bereits im Netzteil gesucht, kam aber wohl nicht weiter, darum die 
herumlungernden Elko- Anschlußdrähte.
Erst mal scheint das Grundgerät OG2-31 normal nutzbar zu sein.

 


Der Elko mit der Zerbröselten Dichtung läuft aus.


SChöne Sache, da haben die Entwickler damals mitgedacht: Die  OG's haben Buchsen für die Messung der Betriebsspannungen !
Hier messe ich  mit dem 1:10 Tastkopf meines Service- Oszis die Brummsiebung der -55V- Schiene.

Auf der -55V- Schiene ist reichlich Brumm drauf, 6 V (hier durch den Spannungsteiler- Kopf auf 0,6 runtergeteilt) anstatt max. 2mV !

Die Elko- Phalanx


Einer der Elkos des +/- 55V- Netzteils, total taub.

 


Elko- Anschlüsse von oben

 

Elkos in der originalen Alubecher-Bauform habe ich nicht, aber diese, für Leiterplatten- Montage, tun es auch.


Die alten Elkos bleiben nicht drin- aber für zur Festlegung der ANschlüsse habe ich aus dem Defekt- ELko den Boden mit dem Schraubgewinde entfernt, dieser kommt dann als "Elko- Dummy" an den ursprünglichen Platz, und bekommt 2 Zuleitungen zu den neuen Elkos.

 

Die Leiterplatten- Elkos habe ich mit Kabelbindern an die verbleibenden Elkos der anderen Nertzteile angebunden.
Ein EInbau der originalen Bauform wäre jederzeit möglich.

Na bitte- OG2-31 funktioniert wieder !

 

 

Alle 3 Oszis funktionieren wieder.

 

 

 

 

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