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Aufwendiger Super mit Gegentaktendstufe bei B. Hasselmeier

Aufwendiger Super mit Gegentaktendstufe bei B. Hasselmeier



Die Detailbilder darf ich nicht einstellen, hier muß ich leider auf eine fremde Webseite verweisen, die Details können hier betrachtet werden.


Die Beschreibung bekam ich zugesandt:

"Ein Allstrom-Gerät, HF- seitig ein Sechskreis-Empfänger, aber aufwändig mit 2x CL4 und mit sehr großem Ausgangstrafo... UND : Kein Treibertrafo ! Sondern eine Phasenumkehrröhre.
In welchem anderen Gerät werden CL4 mit einem so hochwertigen Signal angesteuert, wie es nur die Schaltung mit Phasenumkehrröhre liefern kann ?
Also 4 Röhren in der NF, 2 in HF,ZF, Gleichrichter, mag. Auge, Urdox - 8 Röhren, 9 große Glaskolben - bzw. jetzt wieder nur noch 8, da Urdox ersetzt durch 2x NTC plus Festwiderstand in Reihe, montiert auf Topfsockel, Gerät also völlig originalbelassen.
Auch mit Al-Chassis, knapp im für die Ausgangsleistung eigentlich zu kleinen Gehäuse, knapp eingepasste Buchsen (nicht unkritisch beim Allströmer!) und GN-Spulensatz, also alles, wie von Ihnen beschrieben ! Ebenso die sorgfältige Masseführung - 2 parallele Schienen dicken Drahtes für +B und GND; +B dabei überall sorgfältig isoliert, wo grad keine Lötstelle ist (also kaum isoliert ;)
Super-liebevoll gebundener, hochflexibler Kabelbaum zum LS-Trafo auf der Schallwand; im der Schallwand eine Lämpchen-Zeile für die Wellenbereichsanzeige; über eine sehr solide Steckverbindung mit dem Chassis verbunden.
Ebenso der Kabelbaum zum mag. Auge - dieser endet in einem Stahlrährensockel-Stecker (mit Zugentlastung !), so dass sowohl Lämpchen, als auch MA in der Schallwand verbleiben können beim Chassis-Ausbau, obwohl diese beide ihrerseits auch ganz einfach aus der Schallwand per Rändelmuttern entnommen werden können.
Vernünftiger Schraub-Si.-Halter.
Ausschließlich Sikatrop- und keramische Cs, glasgekapselte Kathodenelkos 2x 100µF/100V an den CL4 !
Bauelemente anno '44 und älter, lediglich die Netzteil-Elkos sind DDR anno 1950. Scheint komplett aus geschlachteten WM-Geräten gebaut worden zu sein - mit Ausnahme der GN-Spulen/Filer, der Netzteil-Elkos und der Röhren; gemischt Telefunken (alle Stahlrö.) und RFT (alle Glasrö.)
Also großer Aufwand an vielen Stellen.
Andererseits ist das Gehäuse und der Lautsprecher zu klein für 8W und mehr aus 2x CL4 - und HF/ZF sind nur Mittelklasse.
Große Knöpfe : Sendereinstellung ist links !! Wellenschalter rechts. Übrigens auf Anhieb ohne jegliche Kontaktprobleme ! Auch kein Potiknistern.
Kleine Knöpfe : Lautstärkeeinstellung und Netzschalter sowie Klang."

Wie üblich, sind bei dem Gerät Parallelen zu den anderen Geräten zu erkennen, das Aluminium- Chassis, die Buchsen, die "GN"- Filter fallen sofort ins Auge, als ob alle Geräte aus dem selbsn Geschäft komplettiert wurden. Das ist durchaus möglich, wenn die Anbieter Bausätze auch versendeten, in der DDR waren auch nur einige wenige Läden in den Bezirkshauptstädten, die Teile für Bastler führten, viele Läden bestanden übrigens bis zum Ende der DDR.

Eine Ausnahme ist hier die Skale, die offensichtlich von Graetz stammt.
Das ist aber nicht so sehr verwunderlich, wurden doch in Berlin nach dem Krieg Graetz- Vorkriegsradios aus den Resten zusammengebaut, sogar in den alten Werken, z. B. in Berlin- Treptow, da war eine Produktionsstätte in der Elsen/ Graetzstraße, heute Elsen/ Karl Kunger Straße, dort wurde 1949 mein Gratz 48 GW zusammengebaut.
Skalen mit dem neuen Kopenhagener Wellenplan wurden auch in der DDR vertrieben, als Nachrüstung für viele Geräte

Die Verdrahtung erinnert an die meines Tischgerätes, insbesondere die Ankopplung der Blockkondensatoren, sowie der sauber durchgezogene Massedraht, an dem sich alle Stufen nacheinander anschließen.
Auch ist die Anordnung der Bauteile sehr sauber durchgeführt.

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